Archive for the ‘links’ Category

Listening Room

Januar 20, 2011

This is so cool. A virtual place where you can upload music which can then be listened to by the people online and can be chatted about. The above room is for users of the forum „I Love Music“. But everybody can get inside. It reminds me of the good old internet days about ten years ago. There were these listening chambers at ILM. One unknown track per chamber you could discuss about. Now you can listen all night to different tracks if someone else is there and uploading. Great to discover new stuff.

P.S. February, 14th: The listening room has closed due to copyright problems and a missing business plan.

Bananenrepublikhauptstadt

Januar 13, 2011

Viele Behörden sind überfordert mit der Eintreibung der Außenstände: Im vergangenen Jahr wurde nur ein Drittel der Bußgelder bezahlt. Die Finanzverwaltung erwägt den Einsatz einer privaten Inkassofirma. (q)

Gewalt im Kiez

Dezember 3, 2010

Vor kurzem wurde ein Mann in meiner erweiterten Nachbarschaft im Schoelerpark (vielleicht 500 Meter entfernt) erstochen; es handelte sich wohl um ein Verbrechen aus Eifersucht. Jetzt lese ich im Zeit-Magazin, dass eine Redakteurin Ende April in der Düsseldorfer Straße (ca. 1 km in der anderen Richtung) von drei Jugendlichen abends um elf unweit ihrer Wohnung nahezu erschlagen wurde. Die Beute betrug 35 Euro. In diesem letzten Fall ist offensichtlich etwas sehr schief gelaufen. Die drei waren zuletzt in BoB (Bude ohne Betreuung) im Wedding untergebracht.

Ein »niedrigschwelliges Angebot«, soll heißen, die Jugendlichen werden nicht weiter von Pädagogen belästigt. Sie bekommen eine Einzimmerwohnung und pro Woche rund 52 Euro, den Rest müssen sie selber regeln. Wollen sie reden, haben sie einmal in der Woche eine Stunde mit einem Sozialarbeiter. Ansonsten sind sie weithin sich selbst überlassen. Die Jugendlichen sollten durch das Gefühl von »Einsamkeit und Langeweile« ihre eigene »Strukturlosigkeit« wahrnehmen, heißt es im BoB-Konzept, um dann das Bedürfnis nach Struktur zu entwickeln. Tatsächlich entwickeln die drei in kürzester Zeit eine Struktur, eine schwerkriminelle.

NoonSong

September 26, 2010

Hab ich jetzt schon auf Facebook geshared, muss natürlich auch ins Blog:

War gestern beim gutbesuchten NoonSong in der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf. Da gibt es jeden Samstag
mittag eine ca. einstündige Gesangsdarbietung des Vokalensembles
sirventes Berlin (seh gerade, die sind sogar auf Facebook und werden
jetzt gleich von mir geliked), das gestern Werke von Orlando di Lasso
(mein Favorit…, läuft gerade auf der Website), Mendelssohn-Bartholdy,
Palestrina, Stobäus etc. gesungen hat. Dazu gibt es dann noch ein ganz bisschen Liturgie (einen Psalm, eine Mini-Predigt, das Vaterunser). Die eine Stunde Besinnung hat mir gestern sehr gut getan, vor allem die Kirchengesänge aus der Renaissance haben Ruhe und Kraft gespendet. Den Noonsong gibt es seit über anderthalb Jahren und das komplette Archiv aller Werke kann auf der Website in mp3-Form in guter Qualität runtergeladen werden, wenn man sich mit Namen und email registriert.

Steven Patrick bittet Johnny zum Tanz

September 20, 2010


Dass man zu der Mucke von den Smiths auch tanzen kann, stellen die beiden Bandleader hier unter Beweis. Zum Ende ihres längsten Songs, dem knapp siebenminütigen Barbarism Begins at Home mit dem Killerbassriff, hängt Johnny die Gitarre ab und kann Steven’s Avancen nicht mehr widerstehen. Zuerst gesehen beim emsigen Vinyl Villain, meinem derzeitigen Lieblingsmusikblog.

pro selber machen _ contra facebook-ringelpietz

September 7, 2010

Nicht nur wegen dieser Tagline (oder wie man sowas nennt), die mir aber sowas von aus tiefstem Herzen spricht, ist das Musikblog Zu Zeiten empfehlenswert. Werner Ahrensfeld, der ehemals für die Spex geschrieben hat, bespricht dort kompetent jede Menge Musik, die ihm gerade so unter die Ohren kommt. Von Captain Beefheart über Spaceman 3 bis zu Sufjan Stevens. Von Reggae über Post-Punk bis zu Prog-Rock. Da ist für jeden was dabei. Außerdem hat er viel Humor und hat was zu erzählen. Ist selten heutzutage, also klickt mal rüber, wenn ihr neugierig geworden seid.

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August 17, 2010

verkatert aufwachen gegen rechts

Einen Schritt für jeden Berliner

Juni 8, 2010

Eine Slideshow (Artikel dazu) zur Einstimmung auf unsere Jakobswegfortsetzung im Juli. Wir wollen 580 Kilometer auf der Via Podiensis von Le Puy nach Aire sur l’Adour gehen, wo wir vor drei Jahren (etwas runterscrollen) gen Santiago aufgebrochen waren.

Äsop und die Schuldenkrise

Mai 29, 2010

Die Deutschen sind die Ameisen, ebenso wie die Japaner und Chinesen, sie sind allesamt fleißig und sparsam, wie nicht anders zu erwarten, und die Heuschrecken sind – na, wer wohl? – die Amerikaner, Briten, Griechen, Spanier, die tanzen und singen den ganzen Sommer, und wenn es dann Winter wird, haben sie nichts zurückgelegt und müssen die Ameisen anbetteln.

peter praschl on the berlinale 2010

Mai 26, 2010

erst jetzt entdeckt, einige filmkritiken von peter praschl für das sz-magazin. mammuth will ich jetzt unbedingt sofort sehen.

Experten

Februar 20, 2010

Hype Real Estate

HME zur EU

Februar 5, 2010

Bereits 2005 wog das Amtsblatt der Union insgesamt mehr als eine Tonne, soviel wie ein junges Nashorn.

[Hans Magnus Enzensberger echauffiert sich über die Eurokratie.]

the graffiti with dicks on the wall

Januar 15, 2010


Vic Chesnutt – Everything I Say (live 21/11/2009, via ILM)

99-97-90

Januar 11, 2010

I participated in the I Love Music alternate 1970s albums poll and my ballot actually made a difference. Three albums entered the top 100 only because of my votes. Here is a small taster of those albums with one track each.


Chic’s second album C’est Chic from 1978 just about made the top 100 on position 99. The first song from it, Chic Cheer is one of my favourites due to the groovy bass line. It is so perfectly tight and self-sufficient. If this does not fill the dancefloor, you have invited the wrong people to your party.


On position 97 we had Patti Smith’s debut Horses of 1975. The opener has some of the most famous and strongest opening lines of any song in pop history.

Jesus died for somebody’s sins. But not mine.

And soon after that the band starts rocking out and she starts screaming and howling. It has to be taken into account that this was before punk had had its breakthrough, the music stations in the US were playing streamlined stuff like The Eagles and Steely Dan at the time. Patti Smith proved that poetry and rawk did not exclude each other.


Neu!’s 2
from 1973 arrived at position 90. Krautrock from Düsseldorf with Klaus Dinger’s motorik drum beat. Maybe only their third best album after the debut and Neu! 75 but still as good as it gets. Especially this almost bukolic instrumental called Neuschnee (fresh-fallen snow) which fits quite well with the weather situation in Germany right now.

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Januar 6, 2010

es gibt so tage, über die schreibt man besser nix. heute war so einer. um es mit brecht zu sagen:

Der Mensch ist gar nicht gut
drum hau ihn auf den Hut
hast du ihn auf den Hut gehaut
dann wird er vielleicht gut.

(Das Lied von der Unzulänglichkeit des menschlichen Strebens)

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Januar 4, 2010

bis gestern dachte ich, es wären noch drei monate bis berlin, es sind aber nicht mal mehr zwei! nur noch 54 tage. eigentlich lohnt es sich gar nicht mehr, den kopf aus dem sand zu ziehen.

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einen schönen bunten taschenkalender gekauft. eine woche auf 2 seiten, fester einband, etwas dick für die hosentasche. brauche jetzt aber nicht mehr meine tasks auf die karteikarten zu schreiben, im kalender sind pro tag 28 zeilen. sollte normalerweise reichen.

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in südwestfrankreich ist mir wieder aufgefallen wie nett die leute sich dort grüßen. hier dagegen sehe ich beim joggen und vor allem beim spazierengehen fast nur mürrische, griesgrämige gesichter, die fast nie als erste grüßen und einen gruß auch nur in ca. einem von zwei fällen erwidern. und einen dann entweder so seltsam mustern oder ostentativ weggucken. widerwärtiges, arrogantes pack. vor allem beim joggen deprimiert mich das zutiefst, da es eine anstrengung für mich bedeutet, einen „guten morgen“ zu wünschen, wenn ich völlig außer puste bin. in laroque des albères erfreuen sich die leute an meinem „bonjour“ und erwidern es lächelnd. wobei mir allerdings aufgefallen ist, dass ich selber auf den fotos aus südfrankreich fast immer ein lächeln auf den lippen habe. vielleicht reagieren die leute ja deswegen positiver weil ich besser drauf bin. und wieso ist das so? hat garantiert mit der wärme und dem licht zu tun, die die sonne dort verschwenderischer verteilt. man wird dadurch einfach lockerer und unernster. dieses mal gab es sogar den astérix-effekt. der einzige teil frankreichs wo es nicht regnete bzw. schneite in den letzten 2 wochen war justement die gegend um perpignan. letztes jahr hatte es noch ein furchtbares schneechaos gegeben mit unter der schneelast zusammenbrechenden palmblättern u.ä.

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bei „i love music“ gibt es die alternative wahl der besten alben der 70er. bis jetzt eher enttäuschend. allerdings schön, dass es chic geschafft hat.

time flies

April 19, 2009

Das Konzert der Go-Betweens vom 9.5.2003 in Darmstadt in seiner vollen Pracht. Das ist schon wieder fast sechs Jahre her. Ich sehe Robert Forster noch vor mir wie er am Schluss zu dem nicht enden wollenden The Farmhouse that Jack Kerouac Built so ausgelassen tanzt, dass er nahezu vom Hallenboden abhebt. Those were the times.

An exciting day

April 1, 2009

Die Stadt Frankfurt greift im Kampf gegen die stetig wachsenden Populationen von Kaninchen und Tauben im Stadtgebiet nun zu drastischen Mitteln: Nach Informationen der Rhein-Main-Zeitung hat der Magistrat eine „Abwrackprämie“ zur Bekämpfung der Plagen beschlossen. (mehr)

In the last few months I have read several reports about internet providers working with record labels and the RIAA to cut off the service of anyone who downloads music from sites like this one. Now, there’s finally a plan that makes sense. (more)

leaked.
sounds pretty great.
like Rather Ripped, but with thicker sound – which is better! (more)

Says Sonic Youth’s Thurston Moore, “The first time I heard it, I hated it; but the second time, my brain turned around backwards in my skull. It changed me forever; I think it changed all of us.” (more)

I’ve just heard that FIDE are considering reinstating an old rule that pawns don’t need to promote when they reach the 8th rank, but can simply remain as pawns. (more)

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März 30, 2009

da is ein jud drin

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März 4, 2009

there is a new blog around i’d like to draw your attention to. the mix blog musicophilia has got a baby. it’s called musicophiliadaily and it presents a lot of music i’d have liked to talk about here if i had known it beforehand.