Archive for the ‘chess’ Category

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Juli 20, 2021

Schach, eine Mischung

aus Gefühl, Berechnung und

Gedächtnisstärke.

[Ellis Schatztruhe: Dynamische Intuition und visuelle Vorstellungskraft]

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Juni 22, 2021

Einen Franzosen

französisch lehren wollen

ist ganz schön mutig.

[Vachier-Lagrave – Nepomniachtchi]

Schach in Literatur, #1

Juni 18, 2021

Das alte Schachbrett aufgeräumt und unter dem alten Holztisch verstaut. Nicht ein Mal wirklich gespielt sondern die Figuren willkürlich aufgestellt, weil man da noch Kind war. Der Turm in der ersten Reihe und die Bauern alle beim Namen genannt. Das Holzbrett schon ganz verbogen wie eine hügelige Landschaft. Und rollt und rollt, so wie das Mädchen die Wiese hinunter.

[Verena Gotthardt – Die jüngste Zeit]

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Mai 19, 2021

Chess blitz tournament.

Inside Brian Williams:

Pawns are for pussies.

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April 27, 2021

Spielvarianten

durchrechnen ohne Bezug

zur Realität.

[Anish Giri frei übersetzt zur Verlustpartie gegen Alexander Grischtschuk gestern]

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April 21, 2021

Stellungseinschätzung:

König, Figuren, Bauern.

Konsequenz fürs Spiel.

[Ellis Schatztruhe 4 mit Elisabeth Pähtz]

New rules for an old game

April 18, 2021

The bishop can move in any diagonal direction. He doesn’t, though, because he knows that it’s in his and his community’s best interest to stay at home.

[How to play Covid chess by Laura Mishkin in The New Yorker]

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Februar 20, 2021

Halben Tag gesucht

nach Bauernendspielgewinn

ohne Ergebnis.

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Februar 3, 2021

Aljechin, Fischer

Kasparov, Shirov, Dubov,

Tal, Morozevich.

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Januar 20, 2021

Bauernendspiele

können auch mit den Bauern

gewonnen werden.

[Link]

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Dezember 3, 2020

Die Kunst, Figuren

anzufassen, zu schlagen,

zurechtzurücken.

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November 20, 2020

Ein Beispiel dafür,

dass die Schönheit im Kopf ist

und nicht auf dem Brett.

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November 14, 2020

Deux cavaliers jouent

à cache-cache pour accomplir

le meurtre du roi.

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September 19, 2020

Auch vor dem „Schachfeld“ 

mit dem Jüngeren macht Ernst

bella figura

Ernst vs. Friedrich Georg

A. Paul Weber: Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger beim Schachspiel, 1935

wie im richtigen leben

März 10, 2011

Weiß zieht und gewinnt.

Wieder eine geklaute Schachaufgabe. Weiß zieht und gewinnt. Der schwarze König wird erst einmal verführt, dann über das komplette Brett gejagt und schließlich versetzt ihm sein Counterpart den Todesstoß indem er einfach aus der Schusslinie geht. Man möchte es kaum glauben, dass so etwas in einer realen Partie passiert ist. Der Führer der weißen Steine war hier übrigens Eduard Lasker.

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Februar 18, 2011

Weiß zieht und gewinnt.
Weiß zieht und gewinnt. Wie Musik und Mathematik kann auch Schach manchmal überraschend schön sein. Kleiner Tipp: Ohne Opfer geht hier nix.

Ministerpräsident spielt lieber Schach

November 2, 2010

MP Peter Müller spielt lieber Schach als sich langweilige politische Debatten reinzuziehen.
(via Schachblog)
Neulich im saarländischen Landtag: Peter Müller spielt eine Partie Schach mit seinem iPad. Schach spielende Politiker können keine schlechten Politiker sein: Neben Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker fällt mir da jetzt noch Peer Steinbrück ein, bei Otto Schily bin ich mir jetzt nicht mehr ganz so sicher. Schach spielt er glaube ich schon, aber ist/war er ein guter Politiker?

3:42 The Blue Aeroplanes – Jacket Hangs (1990)

Mai 24, 2010

http://docs.google.com/uc?id=0B6VP-jaS7U-JM2ZlNzA2ZDMtYWJmYy00Yjg0LTgwYmEtZjZiZTJlYWZjNDVl&export=download&hl=de

Pick a card, any card.
Wrong.
Pick 19th century twin-set pearls in a new clasp,
Brass neck, collar me
Right.

Swagger, die Schallplatte, die mit diesem Lied anfängt, war ein Geschenk von A. zu meinem Geburtstag, ich glaube es war 1991, also mein Achtundzwanzigster. Zusammen mit Bossanova von den Pixies. Meine ersten beiden Indiescheiben. A. hat mich eingeführt in die Welt des Independent Rock, eine gute englische Bekannte von ihm arbeitete in Brüssel bei einem in Insiderkreisen bekannten Musiklabel. Die Blue Aeroplanes aus Bristol waren dann für eine Weile – zusammen mit den Pixies – eine meiner Lieblingsbands. Ich mochte Gerard Langley’s Stimme und seinen Sprechgesang. Von den Texten habe ich nicht viel kapiert, aber der Kerl hatte literarisch was drauf, das war sonnenklar. Bis heute gefällt mir an diesem Lied und der ganzen Platte die warme, intime Atmosphäre. Ich habe sie in meinem ersten Studio in Luxemburg in der rue de Neudorf meistens spätabends bei Kerzenschein gehört. Die Musik erzeugte bei mir so eine Art campfire feeling. Eine andere Frau, in die ich damals schwer verliebt war, kannte die Band weil ihr Ex sie zu Konzerten mitgenommen hatte und fand sie nicht so toll. Sie verstand auch nicht, was man an Raymond Carver oder Eric Rohmer gut finden konnte. Für sie waren deren Werke öde und langweilig. Dafür hat sie mir Paul Auster’s New York Trilogy empfohlen, die ich begeistert in einem Rutsch durchgelesen habe. Primitivo habe ich auch durch sie entdeckt. Bei den damaligen wilden Parties spielten wir oft drinking games. Wenn sie und ich dann ziemlich hinüber waren, spielten wir manchmal Schach. Ich weiß nicht mehr, wer da gewonnen hat, aber auf jeden Fall hat es mich jedes Mal überrascht wie stark sie war. Vielleicht lag es auch nur daran, dass sie den Wein besser vertrug.

(Die Liste aller seit dem 1. Februar ausgewählten 113 Songs ist hier.)