Archive for the ‘sport’ Category

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Mai 24, 2020

Flotter Morgenjog.

Knallrot leuchtender Klatschmohn

gibt Endspurtpower.

April 1, 2020

Ein Blutstropfen reicht,

um den ganzen Ozean

rot einzufärben.

(Ergometerphilosophie)

April 1, 2020

Ist die Idee da,

aufzuhören, dann ist sie

stärker als das Fleisch.

März 27, 2020

 

Den Tritt gefunden.

Zweihundertachtzig Watt auf

dem Ergometer.

März 20, 2020

Jog in den Wiesen.

Die Forsythien leuchten gelb.

Na, komm schon. Endspurt!

Ein Lothar Matthäus

August 10, 2010
  • läßt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal.
  • gehört in den Sportteil und nicht auf die Klatschseiten.
  • spricht kein Französisch.
  • auf neuem Kurs.
  • denkt um.
  • ist auch eher ein Kandidat für den Chef-Posten.
  • spricht nicht über Lothar Matthäus.
  • braucht keine dritte Person, er kommt sehr gut allein zurecht.
  • lässt sich nicht verarschen!
  • gibt nie auf.

(Quelle)

Es geht nichts mehr ohne Gehen

August 4, 2010

Nach 20 Tagen hintereinander mit nahezu 30 Km Fußmarsch pro Tag habe ich seit der Rückkehr am Samstag einen sich täglich verschlimmernden Muskelkater in meinen Beinen bekommen. Aus lauter Verzweiflung bin ich heute daher von meinem Arbeitsplatz in der Nähe des Gendarmenmarkts bis nach Wilmersdorf zu Fuß gelaufen. In nur etwas über einer Stunde. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind auch nur etwa 50% schneller. Zumindest ist der Muskelkater jetzt nicht mehr ganz so schlimm. Überraschend auf dem Weg war wie leer das Zentrum von Berlin doch im Vergleich zu Paris z.B. ist. Da waren ein paar Touristen am KZ-Gedenkmal, ein paar mehr am Potsdamer Platz, aber ansonsten waren da zwischen 6 und 7 abends nur ein paar versprengte Figuren.

Fußballballett

Juli 6, 2010


Mal ein Filmchen aus der Zeit meiner Jugend zur Auflockerung. Frisch aus der Machtdose geklaut.

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September 2, 2009

Platthaus findet es gespenstisch, dass das Unvorstellbare, Jens könne irgendwann einmal Goethe-Verse vergessen, nun tatsächlich eingetreten ist, und hofft beklommen, dass er aber die Sturmaufstellung von Eimsbüttel noch parat hat.

Mich quälen

Juli 30, 2009

kann ich am besten, wenn ich den ganzen Tag auf der faulen Haut gelegen habe, wenn ich mit mir unzufrieden bin. Wenn ich mich selber genug hasse für meine Nichtswürdigkeit. Dann ist das „an die physische Grenze Gehen“ ein Ersatz für die fehlende sonstige Aktivität. Ansonsten fehlt mir oft der Biss beim Sport. Wie gerade auf dem Ergometer. Bei lächerlichen 280 Watt habe ich nach etwas über 16 Minuten (von 27) abgebrochen. Der Puls war etwas höher als sonst, so um die 168, aber das ist eigentlich noch kein Grund aufzustecken. Vor allem da ich viel besser in Form war als gestern wo ich 275 Watt durchgestanden habe bis zum Ende. Ich sah plötzlich keinen Sinn mehr in der ganzen Aktion. Fand, dass das Handtuch schon nass genug geschwitzt war. Wozu mich bestrafen, wenn ich fast den ganzen Tag ein braver, fleißiger Junge gewesen bin. Und das Schönste bzw. Schlimmste. Dieses zunehmende Biedermanntum meiner Selbst macht mir noch nicht mal was aus. Man gewöhnt sich wirklich an alles.