Archive for the ‘meta’ Category

5372

März 27, 2026

Sanfter Optimist

Wach, weltoffen, progressiv

Kindlich, neugierig

[Alexander Kluge]

5369

März 26, 2026

Ich lauschte gerne

seiner ruhigen Stimme.

Sie nahm mich in Bann.

[Alexander Kluge, 14.2.1932 – 25.3.2026]

5365

März 25, 2026

Sich im Kreis drehen

Bewegung ohne Fortschritt

Vernichtung der Zeit

[Bill Frisell – In My Dreams (live) vom gleichnamigen Album]

5361

März 24, 2026

Der dünne Faden

Der jederzeit reißen kann

Das ist das Leben

5360

März 23, 2026

Ohne ihn gäb es

diese traumwandlerische

Weise nicht, oder?

[Voodoo Jürgens – Da Zweifl von Gschnas]

5356

März 22, 2026

Rosinen picken

Alles andere wäre

doch Zeitverschwendung

5348

März 21, 2026

Ungefalteter

Haiku-T-Shirtstapel

25 m

5339

März 19, 2026

Unter all den fakes

Fällt die echte Rolexuhr

Überhaupt nicht auf

[Jim Jarmush – Father Mother Sister Brother]

Habermas

März 16, 2026

Dass jemand mit einem massiven Artikulationsproblem – also ich habe ihn allein schon akustisch – fast nie verstanden, eine über tausendseitige Theorie des kommunikativen Handelns schreibt, scheint schon sehr symptomatisch bzw. sogar stringent. Das Prinzip Hoffnung sozusagen. Ich muss zugeben, dass ich mich für seine Philosophie nie interessiert habe. Zu langweilig, zu mühsam, zu umständlich geschrieben etc. Adorno hingegen war zwar auch schwer zu lesen, aber es lohnte sich meist. Aber er war schon jemand, dem ich versucht habe, zuzuhören, wenn er sich gemeldet hat. Beim Historikerstreit war ich damals ganz klar auf seiner Seite (heute sähe ich das differenzierter). Was er zum Ukrainekrieg gesagt hat, war dann allerdings naiv (mit einem Tyrannen kann man nicht verhandeln) und wenig gehaltvoll. Er war wohl doch eher ein Theoretiker im Elfenbeinturm. Aber ich bin traurig, dass er nicht mehr da ist und froh, dass es ihn gegeben hat, dass er für die Demokratie und die Rationalität und die Verständigung gekämpft hat. Er wird uns fehlen.

Das Und

März 13, 2026

Ja, ich trauere um Paul. Aber meistens trauere ich um Siri und Paul. Ich trauere um das UND. Ich trauere um das Gefühl, das dieses UND mir in der Welt bedeutete.

[Siri Hustvedt (q)]

5323

März 12, 2026

Wildfremde Menschen

erscheinen hinterher als

alte Bekannte

5321

März 12, 2026

Verschwundene Blogs

Ich vermisse sie alle

Wo sind sie nur hin?

5319

März 11, 2026

Nicht mehr sagen, was

man denkt, Zeichen von Stärke

oder von Schwäche?

5313

März 8, 2026

Markus Gabriel

Eine Weile zuhören

Jungbrunnen für Geist

XXVIII

März 7, 2026

Sie schüchtern mich ein

Menschen, die schneller sprechen

als ich denken kann

Intelligenzbestien,

unsicher oder beides

März 7, 2026

Ich stinke. Also
Bin ich?

5296

März 7, 2026

Wort-Soufflé, unter

dem Gewicht der Bedeutung

zusammenbrechend

5287

März 5, 2026

Auf den Punkt gebracht

Übung in Bescheidenheit

Etwas mehr als nichts

5272

Februar 28, 2026

Alte Posts lesen,

Aus den Referrers gefischt

Blick in Rückspiegel

5255

Februar 22, 2026

Nicht mehr rastlos sein

Ein Schritt nach dem anderen

So kommt man zum Ziel

5248

Februar 17, 2026

Um den heißen Brei

herumreden funktioniert

in nem Haiku nicht

5233

Februar 12, 2026

Das, was sich nicht in

17 Silben sagen lässt,

ist inexistent

5232 W.

Februar 11, 2026

Du bukst die Pizza

Nietzsche, Keith Jarrett & Nick Drake

Dazu Badenwein

5229

Februar 10, 2026

Bin sicher, auch P.

würde lieber in ’ner Welt

ohne P. leben

Schöne neue Welt

Februar 10, 2026

Super Bowl. Endlich kann ich die Regeln mit jemandem diskutieren, der sie alle kennt, mit KI.

Wenn ich so etwas lese, macht mich das schaudern und ich bin froh, den größeren Teil meines Lebens schon hinter mir zu haben. Werden in Zukunft noch Menschen mit Menschen sprechen? Ich habe da große Zweifel. Weil mit der KI, die alles weiß und einem nach dem Mund redet, ist es doch viel angenehmer zu interagieren. Was wäre das für eine Welt, in der Menschen es nicht mehr auf sich nehmen, sich mit anderen Menschen mit anderen Standpunkten auseinanderzusetzen? Ich möchte in dieser Welt jedenfalls nicht leben.

5227

Februar 10, 2026

Man weiß die Freiheit

besonders hoch zu schätzen,

wenn man im Knast war

5221

Februar 6, 2026

Solo im Winter

Fastenfernwanderungen

Wege zu mir selbst

5200

Januar 24, 2026

Dreizehn komma acht

Milliarden Jahre alt

Wo war ich da nur?

5197

Januar 23, 2026

Zauber des Anfangs

Bis zum Ende bewahren

Loslassen können

[The Field Mice – Letting Go von Snowball, 1989]

5174

Januar 13, 2026

Metaebenen

in Kunstwerken, um Leere

zu übertünchen

5151

Januar 4, 2026

Beim Wandern im Flow

Sobald du nicht mehr wahrnimmst,

dass du dich bewegst

5144

Januar 1, 2026

Zum Jahresende

Beim Froschkonzert bei Hulot

Ausgiebig gequakt

5143

Januar 1, 2026

Ratte klettert rum

auf Forsythienzweigen,

sucht Futterkäfig

5142

Januar 1, 2026

Oben die Sterne

Unten die Erde ganz klein

Durchs Leben fliegen

[Goldfrapp – Pilots von Felt Mountain, 2000]

5138

Dezember 30, 2025

Blinde und Riesen

stoßen sich gelegentlich

an Gegenständen

XXV

Dezember 27, 2025

Des Blinden Augen

sind auf den Host gerichtet,

wenn dieser redet

Des Blinden Augen zeigen

aufwärts, wenn er selber spricht

5133

Dezember 27, 2025

In großen Schwüngen

Haiku aus Netz in Kladde

per Hand kopieren

5132

Dezember 27, 2025

Großer Bruder, der

mit langen Armen Dinge

in der Ferne greift

[SRF Sternstunde Philosophie – Leben ohne Augenlicht – Die Welt der Blindheit (Gespräch mit Tobias Litterst)]

5130

Dezember 27, 2025

Gelassenheit, dann

zunehmende Aufregung,

die sich wieder legt

[Bill Laurance – Mantra]

5126

Dezember 26, 2025

Ein Buch lacht mich an

Gut sechzehnhundert Seiten

Widerstand zwecklos

5114

Dezember 21, 2025

Zuhaus aufwachen

Keine Ahnung mehr haben

Wie man dort hinkam

5108

Dezember 19, 2025

Das Befreiende,

das Meiste im Leben nicht

wissen zu müssen

5107

Dezember 19, 2025

Die Musik-Playlist

mit allen Lieblingsstücken

Ein Weg ohne Ziel

5102

Dezember 18, 2025

Immer mehr gewollt

von anderen Menschen als

sie geben konnten

5101

Dezember 18, 2025

Etwas aufschreiben,

nur um es sofort wieder

ganz zu vergessen

5099

Dezember 18, 2025

Noch nicht oft genug,

zu oft, genau richtig oft

gehörte Musik

5089

Dezember 9, 2025

Reich an Vokalen

Beliebig erweiterbar

Wortstellung wählbar

[Roland Kaehlbrandt – Von der Schönheit der deutschen Sprache]

Siddartha

Dezember 2, 2025

Ich würde so gerne etwas schreiben über das Buch, das mich in meinem Leben am meisten beeindruckt hat. Siddartha von Hermann Hesse. Ich hatte große Angst, es wieder zu lesen. Es muss im Sommer 1981 gewesen sein, als ich es entdeckt habe, ich war um die 18 und ich habe dieses dünne Buch in einem Rutsch runtergelesen. In Moers, draußen im Garten in der Sonne, wenn ich es recht erinnere. Übrigens das einzige Buch von Hesse, das mich jemals gepackt hat. Hesse wurde sonst immer von etwas älteren Hippie-Typen in der Schule während des Unterrichts unter der Schulbank gelesen.

Als ich das Büchlein vor ein paar Tagen wieder zur Hand genommen habe, war ich gleich positiv überrascht. Es hat mich ein zweites Mal sofort mitgenommen auf den Trip. Die Sprache war etwas gedrechselt, aber das war egal. Im Gegenteil, das hat dem Text sogar eine gewisse Aura gegeben. Was mich sehr bald frappiert hat und was ich nach 44 Jahren völlig vergessen hatte. Der Brahmane Siddartha und sein Freund Govinda, die sich beide den Samanas angeschlossen haben und den Asketenweg gehen, um leer zu werden, treffen Buddha, aber Siddartha geht weiter, während Govinda bei Buddha bleibt. Der Grund ist einfach. Siddartha interessiert sich nicht für Buddhas Lehre, er interessiert sich eher dafür, wie Buddha seine Erleuchtung gefunden hat, was jedoch im Buch nicht aufgelöst wird. Also verlässt er seinen Freund und Buddha und geht seinen eigenen Weg. Einen Weg, der zurück führt ins Leben, einen Weg der Praxis. Er verliebt sich in eine Kurtisane, die ihn in die Liebe einführt, sie bekommt nach einer Weile ein Kind von ihm. Er wird Kaufmann und genießt das Leben in vollen Zügen, ab einem gewissen Punkt ist er jedoch satt und durchschaut Sansara, den Kreislauf des Lebens, der ihn nie erfüllen wird. Dann wird er zum Fährmann, der den Fluss als Allegorie des Lebens betrachtet und mit ihm spricht. Ab da flacht das Buch ab und mein Interesse schwindet. Außerdem ist es gleichnishaft bzw. parabelhaft geschrieben, wenig konkret, recht abstrakt. Man merkt, dass es mehr ein Gedankenspiel ist, ihm keine reale Erfahrung zugrunde zu liegen scheint. Das hat mich damals nicht gestört. Siddartha kann nach seinen eigenen Worten nur drei Sachen. Warten, denken und fasten. Aber zum Fasten steht wenig in dem Buch, so ein faszinierendes Thema, aber Hesse lässt diesen Acker brach liegen. Er hat anscheinend nie gefastet. Zum Warten und Denken liest man auch kaum etwas. Dazu hatten später Samuel Beckett und Paul Auster – oder vorher Edgar Allen Poe – mehr zu sagen. Alles Kopfgeburten. Diese Inkonsequenz, Kerneigenschaften in den Raum zu werfen und dann in keinster Weise zu präzisieren bzw.  zum Leben zu erwecken, ist schon etwas ernüchternd.

Das Verrückte ist, dass ich mehr oder weniger ein Jahr nachdem ich das Buch gelesen habe, meinen Weg gegangen bin. Weg von den Büchern, der Theorie, dem inneren Widerstand gegen das „System“ hinaus in die offene Welt. Das Ziel war Indien, angekommen bin ich dort nie. Es musste sein. Und es hat so gut getan. Sich durchzukämpfen auf dem Rad. Auf dem Autoput in Jugoslawien und dann im gelobten Griechenland in diesem superheißen Sommer. Ohne funktionierende Gangschaltung. Der auf den Anstiegen in die Augen laufende Schweiß, das teuflisch in den Augen brennende Salz, der Stolz, nicht aufzugeben und abzusteigen. Jeden Morgen Feuer zu machen, von wenig zu leben, zu betteln. Für sich selbst verantwortlich zu sein, für Fehler einstehen zu müssen. Leute zu treffen, die ähnlich dachten. Frei zu sein. Jung zu sein. Naiv zu sein. Man selbst zu sein. Das Abenteuer zu suchen und zu finden. Und irgendwie ging es immer weiter, auch wenn die Lage zum Teil schwierig war. Ich will jetzt gar nicht auf Details eingehen, vielleicht später. Aber diese Geschichte, dieser lange Sommer von vier Monaten, hat mir ein unheimliches, inneres Selbstbewusstsein gegeben. Was ich vorher überhaupt nicht hatte. Vorher hatte ich nur die Arroganz des neunmalklugen Besserwissers. Keinem Lehrer zu folgen, war das Beste was ich machen konnte. Der beste Lehrer ist das Leben. Ganz einfach.

5064

November 29, 2025

Lehrern nicht folgen

Den eigenen Weg gehen

Das Leben leben

[Hermann Hesse – Siddartha]

5056

November 25, 2025

Kopf in Sand gesteckt

In den Tag hineingelebt

Viel Zeit vertändelt

5055

November 23, 2025

Wieso erzählt man

immer dieselben Stories,

obwohl man es weiß?

5052

November 22, 2025

Unterwegs offline

Internet nur im WLAN

Welch großes Geschenk!

5022

November 11, 2025

stream of consciousness

Ist die innere Stimme

das einzig Wahre?

5018

November 10, 2025

Die liebsten Haiku

Die Widerborstigen, die

Nicht gleich aufblühen

5017

November 10, 2025

Manchmal muss man erst

Öl ins Feuer gießen, so

dass es gelöscht wird

5011

November 8, 2025

Die Welt wieder durchs

Wurmloch verlassen durch das

wir sie betreten

5005

November 3, 2025

Auf Leserspuren

Eigene Blogposts lesen

War das wirklich ich?

5004

November 3, 2025

„Der Tag ist zu kurz.“

In meinem Leben haben das

nur Frauen gesagt.

5003

November 3, 2025

Vor 20 Jahren

referenzierten sich Blogs

viel mehr als heute

5002

November 3, 2025

Über Leute, die

Du überhaupt nicht magst,

lieber nichts sagen

5001

November 3, 2025

Einem Haiku nicht

die Mühsamkeit ansehen,

es zu erstellen

4996

November 1, 2025

Was ist wichtiger?

Kompetenz oder Freundschaft?

Umdenken nötig?

[Karsten Brensing – Die Magie der Gemeinschaft – Was uns mit Tieren und künstlichen Intelligenzen verbindet in Denkanstöße 2026]

4995

November 1, 2025

Im Anthropozän

Neue Eiszeit verhindern

Cradle to Cradle

[Michael Schmidt-Salomon: Die Evolution des Denkens – Das moderne Weltbild – und wem wir es verdanken in Denkanstöße 2026]

4968

Oktober 20, 2025

Straight into the face

Siebzehn Silben nicht genug,

um rumzueiern

4960

Oktober 15, 2025

„Schlaues“ Gelaber

Praktischer Nährwert gleich 0

Zurück in den Schrank!

[Otfried Höffe – Die hohe Kunst des Alterns. Kleine Philosophie des guten Lebens]

4946

Oktober 7, 2025

Am Ende zählt nur

das wirklich selbst Erlebte

Der Rest ist Schweigen

4944

Oktober 7, 2025

Negativität

Nie endende Spirale

In die Finsternis

4943

Oktober 7, 2025

Beim langen Gehen

Gedanken gehen im Kopf,

überholen mich

4928

September 24, 2025

Nach dem Aufwachen

In den Ohren ein Geräusch

Das Rauschen der Zeit

4926

September 23, 2025

In Parallelwelt

Der mächtigste Mann der Welt

Zu irr für SciFi

4917

September 17, 2025

Treue Leser, die

ganz plötzlich verschwinden und

man weiß nicht warum

4909

September 15, 2025

Im Schneckentempo

Mit jedem Schritt, den man geht,

bei sich ankommen

4898

September 11, 2025

Mit sechs schlauer sein

als die Mehrzahl der Großen

Mit acht ein Engel

[Fynn – „Hallo Mister Gott, hier spricht Anna“]

4888

September 7, 2025

Sekundenzeiger

der Küchenuhr, der nicht springt,

sondern stetig läuft

4877

September 3, 2025

Täglich fünfhundert

vorbeidefilierende

News im Feedreader

4876

September 2, 2025

Es fühlt sich so an,

als bekäme das Leben

erst durchs Gehen Sinn

4875

September 2, 2025

Augen aufschlagen

Selbstbewusstsein erlangen

Die Welt bestaunen

4863

August 27, 2025

Mutig beginnen

Tapfer Scheitern ertragen

Sanft zu Menschen sein

[Ein alter Pater im Internat zu Friedrich von Schirach, auf 17 Silben gekürzt]

4856

August 25, 2025

More than one digit

visitors per day for a week

That is a party!

4847

August 22, 2025

Den Blick abwenden

Vom Smartphone, hin in die Welt

Nothing can beat it

4839

August 18, 2025

Copilot scheitert

an einfachsten Aufgaben

Hoffnung für Menschheit?

4815

August 9, 2025

Geschwätziger Text

Ressourcenverschleuderer

Lebenszeitfresser

4812

August 7, 2025

Die guten Dinge

Wo sind sie nur geblieben?

Fortschritt war gestern

[Gabriel Yoran – Die Verkrempelung der Welt, 5 Sterne]

4809

August 6, 2025

etwas wahrnehmen

in siebzehn Silben gießen

fertig ist’s Haiku

4804

August 3, 2025

Nicht Angst vorm Ende

des Lebens, aber davor,

dass es nie anfängt

[nach John Henry Newman]

4796

Juli 28, 2025

dieser musiktrip

das springen von stück zu stück

liebe zum schicksal

4771 there is no time

Juli 6, 2025

The past is over

The future has not started

The present passes

[after a Buddhist saying]

4757

Juni 25, 2025

Das Gefühl haben,

in der Nachspielzeit zu sein,

seit vielen Jahren

4737

Juni 16, 2025

meinen wir, etwas

wäre schlecht gealtert, sind

wir’s vielleicht selber

4731

Juni 13, 2025

Aus dem Paradies

musst du vertrieben werden,

um es zu merken

[frei nach Mohammed Dib]

4726

Juni 11, 2025

Der Mund abgeklebt

in Blogs, in denen man nicht

kommentieren kann

4723

Juni 10, 2025

Durch das Vergessen

schaff ichs, nach jedem Knock-out

wieder aufzustehn

4721

Juni 10, 2025

Zipfel der Decke

Die Erinnerung schlummert

Pack ihn, weck sie auf!

4695

Mai 26, 2025

Haiku, Hilfsmittel,

Beziehung herzustellen

Zwischen Welt und Ich

4675

Mai 20, 2025

Ein Haiku schreiben

ist immer ein Abnabeln

Schmerzhaft befreiend

4664 Gute Musik

Mai 16, 2025

Bei jedem Hören

mehr von sich preis geben, doch

das Geheimnis bleibt

4658

Mai 14, 2025

Wenn du irgendwas

erleben willst, musst du dich

verändern lassen

[Julia Schoch im Interview mit dem SZ Magazin]

4655

Mai 13, 2025

Zum Runterkommen

täglich kurz vorm Einschlafen

dieses Lied hõren

[Talk Talk – New Grass]

4637

Mai 10, 2025

Von Stille geweckt

Von Dunkelheit geblendet

Vom Nichts verschlungen

4630

Mai 6, 2025

Dinge loslassen

Gehören mir die Dinge?

Oder andersrum?