April 27, 2021
Die Sennenhündin
trottet weit hinter uns her
rauf nach Mammolshain.
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April 27, 2021
Spielvarianten
durchrechnen ohne Bezug
zur Realität.
[Anish Giri frei übersetzt zur Verlustpartie gegen Alexander Grischtschuk gestern]
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April 27, 2021
Zwei Maklerkarten
heute in dem Briefkasten
Platzt Hausmarktblase?
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April 26, 2021
Zeit aufgehalten.
So gut wie 2005
mit 2-9-0 Watt.
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April 26, 2021
Stell dir vor, du hast
noch exakt siebzehn Silben
bevor dein Kopf rollt.
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April 26, 2021
Der Himmel hängt tief,
wenn du verlassen wurdest
von deiner Liebsten.
[Antoine Villoutreix – Gris]
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April 26, 2021
Küchentischfrühstück.
Herab schaut der liebe Gott,
am Fenster stehend.
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April 25, 2021
Gleichzeitig hat fast die Hälfte der bisher knapp 1,7 Millionen kontaktierten Menschen in Berlin keinen Impftermin vereinbart.
[Quelle]
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April 24, 2021
Alt: die anderen.
Mit sechsundfünfzig alt sein.
Das Ich altert nicht.
[Der zweite Satz ist von Hippokrates, der dritte von Hannah Arendt. ]
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April 24, 2021
Sag, warum hörst du
nur so traurige Musik?
– Weil sie so schön ist.
[Balmorhea – Rose in Abstract]
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April 24, 2021
Unter der Sonne
kreist ein dunkler Greifvogel.
Wege rappelvoll.
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April 24, 2021
Sachte aufgeweckt
von sanftem Gitarrenklang
und Flüstergesang.
[Raoul Vignal – Red Fresco]
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April 23, 2021
Rotschenkel gehört,
den wir eher an Ostsee
vermutet hätten.
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April 23, 2021
Gerstenkorn platzt auf.
Das Jucken kaum erträglich.
Auge zu und durch!
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April 23, 2021
Den Garten Eden
erkennt man erst im Rückblick
nach der Vertreibung.
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April 23, 2021
Die rosa Knospen
des Apfelbaums öffnen sich
wie in Zeitlupe.
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April 22, 2021
Die alten Blogposts
und der sie geschrieben hat.
Fremd und doch vertraut.
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April 22, 2021
Wie lange kann man
in einer Lüge leben?
Das ganze Leben?
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April 22, 2021
Ganztägig Sonne.
Melancholische Stimmung.
Wenig motiviert.
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April 22, 2021
Maximalleistung
auf Hometrainer nicht erhöht.
Ruhepuls zu hoch.
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April 21, 2021
Stellungseinschätzung:
König, Figuren, Bauern.
Konsequenz fürs Spiel.
[Ellis Schatztruhe 4 mit Elisabeth Pähtz]
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April 21, 2021
Fast schwarz vor Augen.
Kampf gegen das Umfallen.
Ein schöner Moment.
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April 20, 2021
Nichts ernüchtert mehr
als Säufern zuzuhören,
wenn man nüchtern ist.
[Abgewandelter Kommentar zu Thomas Vinterberg’s Der Rausch]
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April 20, 2021
Nach vierzig Jahren
will man kein Eisbär mehr sein
im lauen Polar.
[Grauzone – Eisbär]
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April 20, 2021
Das Dauergrinsen
hat sich durchgesetzt gegen
den Mephistoblick.
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April 20, 2021
Endlich zweistellig,
die Außentemperatur.
Die Stimmung noch nicht.
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April 19, 2021
Wie siehst du denn aus?
Auf die Fresse bekommen?
– Nein, ein Gerstenkorn.
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April 18, 2021
Zuerst im Regen,
dann Extrarunde gedreht,
dann im falschen Film.
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April 18, 2021
The bishop can move in any diagonal direction. He doesn’t, though, because he knows that it’s in his and his community’s best interest to stay at home.
[How to play Covid chess by Laura Mishkin in The New Yorker]
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April 17, 2021
Der Apfelkuchen
mit Eierschaum und Mandeln
ist ein feuchter Traum.
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April 17, 2021
Überall Primeln.
Fünf violette Blüten
um den gelben Kelch.
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April 17, 2021
Am Bach liegt ein Baum
aus zwei Stämmen, die plötzlich
nach oben wachsen.
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April 17, 2021
Ein vages Gefühl.
Verloren und geborgen
im dunklen Weltall.
[Lambchop – A Chef’s Kiss]
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April 16, 2021
Impfpässe fälschen.
Die Lösung der Impfgegner.
Dümmer geht immer.
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April 16, 2021
Langsamer spielen.
Den Moment mehr auskosten
und doch abdriften.
[Low – Transmission (Joy Division cover)]
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April 16, 2021
Wow! Ein Meer in gelb!
Die Schlüsselblumenwiese!
Der Frühling ist da!
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April 15, 2021
Wettpfeifen zwischen
Singdrossel, Mönchsgrasmücke
und eisigem Wind.
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April 15, 2021
Liebevoller Blick
auf die nackte Existenz
mit Selbstironie.
[Glumm – Geplant war Ewigkeit]
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April 14, 2021
Wurfbahnen, die sich
im Unendlichen schneiden.
So geht Jonglieren.
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April 13, 2021
Crossing the desert
in a dark convertible
during the late night.
[The Colorist Orchestra & Howe Gelb ft Pieta Brown – More Exes]
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April 12, 2021
Im Bett verlor’ner
Ohrstöpsel lächelt mich aus
Nachttischgeschoss an.
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April 12, 2021
In Kunstbrut erbrütete Küken, die ihm im Alter von wenigen Tagen untergeschoben werden, führt ein Kapaun (Anm. von mir: ein kastrierter Masthahn) umsichtig und liebevoll und meist länger als eine Henne…
[Wikipedia. Ich lese gerade mit Begeisterung das Glummbuch, die Geschichte gibt es auch online]
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April 12, 2021
Verhärmte Alte
zweimal am Tag getroffen.
Abends mit Fahne.
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April 12, 2021
Sitz‘ auf Lieblingsbank.
Drei Radler pesen vorbei.
Der Gegner: die Zeit.
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April 12, 2021
Die Abendsonne
streichelt sattgrüne Wiesen
vor dem Altkönig.
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April 12, 2021
Sonnige Kühle.
Zwei angeleinte Huskies
kommen entgegen.
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April 11, 2021
Zweisame Fußtour
über zwei Bücherschränke
im Dauerregen.
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April 11, 2021
Mehrmals aufgewacht
von eigenen Schnarchlauten
beim Mittagsschläfchen.
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April 10, 2021
Erst durch Nase ein-,
danach doppelt so lange
durch Mund ausatmen.
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April 10, 2021
Mit Müll zum Auto.
Hoch statt runter gefahren.
Schlüssel vergessen.
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April 9, 2021
Belebter Volkspark.
Vier Schachspieler mit Masken.
Folkie singt eigene Songs.
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April 8, 2021
Bin der Älteste
am Tag zu Fuß durch Berlin.
Wie beim Rockkonzert.
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April 8, 2021
Hund sitzt und fixiert
seinen Blick schräg nach oben
auf Frauchens Tasche.
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April 8, 2021
Durch den Tiergarten.
Nebelkrähen lassen mich
gnädig passieren.
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April 8, 2021
Brosamen können
Vogelscharen ernähren
doch keine Menschen.
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April 8, 2021
Man kann sich nicht dagegen wehren, Musik – beim ersten Hören – zu mögen oder nicht zu mögen. Und trotzdem denkt man, man hätte in freier Wahl entschieden. Ansonsten wäre man in seiner Eitelkeit tief gekränkt. Trõstend kann hier sein, den Sachverhalt anders zu formulieren. Das erste Musikurteil kommt von ganz tief innen, ist sozusagen ein untrennbarer Bestandteil von einem selbst. Es kann sein, dass es sich nach mehrmaligen Wiederhören ändert, aber auch das hat man nicht in seiner eigenen Hand. Man kann es auch so sagen, wir sind zu uns selbst verdammt oder positiv gesagt, wir dürfen wir selbst sein.
Und was ich auch als sehr tröstend empfinde, die Musikvorschlagsalgorithmen, die mir bisher untergekommen sind, versagen fast komplett, meinen Geschmack vorherzusehen. Jedenfalls mehr als wenn ich mir selbst nach Besprechungen bzw. oft nach meiner Vertrautheit, meiner Hörgeschichte, die Musiker aussuche, deren Stücke ich dann höre. Was mir der Algorithmus vorschlägt ist oft extrem langweilig, wie ein Amalgam aus Sachen, die ich schon kenne. Ich bin aber scharf auf das Neue, nicht auf Recyceltes. Und es scheint so zu sein, dass ich selber besser vorhersehen kann, wer bzw. was mich positiv überraschen kann als die Maschine. Da muss die KI noch etwas dran arbeiten. Oder besser nicht.
P.S. Eigentlich wollte ich ja darüber schreiben, dass ich gelegentlich sehr überrascht bin, was Leute, deren Musikgeschmack ich normalerweise mehr oder weniger teile, manchmal für – in meinen Ohren uninteressante – Musik mögen. Aber davon vielleicht ein anderes Mal.
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April 8, 2021
Wenn der Wecker mich
aus dem tiefsten Schlummer reißt,
hab‘ ich gut gepennt.
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April 7, 2021
Langweilereien
wechseln sich ab mit vielen
packenden Partien.
[Andreas Maier – Die Städte]
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April 7, 2021
Zweite Zeile steht
wie Brustwarze aus Haiku
singulär hervor.
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April 7, 2021
Im Haiku treten
Silben über die Ufer
im mittleren Vers.
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April 7, 2021
Understatement als
Täuschungsmanöver, nur um
nett zu erscheinen.
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April 7, 2021
Wenn alles gut ist
und man nichts mehr ändern will,
ist man wirklich alt.
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April 7, 2021
Vormittag über
Weste falsch rum getragen
daheim im Büro.
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April 7, 2021
In siebzehn Silben
den Leser zu ent-täuschen:
leicht und schwer zugleich.
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April 6, 2021
Romantikalarm.
Wenn Gitarre und Klavier
sich ganz lieb haben.
[Blueboy – So Catch Him (Reprise)]
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April 5, 2021
Wie das Blut pulsiert
im linken Zeigefinger
in der Jeanstasche.
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April 5, 2021
Erst an die Vögel,
dann an die Pflanzen, zuletzt
an mich selbst gedacht.
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April 5, 2021
O Melatonin!
Wie du mich sachte mitnimmst
auf Morpheus Armen.
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April 5, 2021
Richtgeschwindigkeit.
Meist auf mittlerer Fahrbahn.
Nach Berlin gleitend.
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April 5, 2021
Über Buchenwald
dunkle Wolken, dahinter
strahlt der Himmel blau.
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April 5, 2021
Butter, Kartoffeln,
Vinaigrette, Parmaschinken,
Spargel. Ein Gedicht.
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April 5, 2021
Gravitation
so einsetzen, dass Bälle
in Hände fallen.
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April 4, 2021
Lockerer Aufstieg.
Baumbestand stark dezimiert.
Großer Feldbergblick.
[Von zuhause über Kronberg zur Weißen Mauer, 634 m. Zurück über Oberhöchstadt]
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April 4, 2021
Direkt, lakonisch
verspielt, verträumt, verletzlich,
herzzerreißend-schön.
[Contriva – No One Below]
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April 4, 2021
In die Dunkelheit
hinabsteigen ist nicht gleich
dem Hinaufsteigen.
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April 4, 2021
Das Insektennetz
vor dem Schlafzimmerfenster
ist nun installiert.
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April 3, 2021
Fluch oder Segen?
In Nebengalaxien
trifft man fast niemand.
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April 3, 2021
Gähnende Leere
zwischen zahllosen Sternen.
Das ist der Weltraum.
[Richard Barbieri – Darkness Will Find You]
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April 3, 2021
Sprechend, nicht schreibend
verrät sie so einige
Tricks des Zauberers.
[Katia Mann – Meine ungeschriebenen Memoiren]
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April 3, 2021
Mit Flügelschlägen
vertreibt Amsel Blaumeise
aus Untertopfbad.
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April 3, 2021
Nimm die drei Bälle.
Guck unfokussiert nach vorn.
Es kann losgehen.
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April 1, 2021
Vom Bass gekitzelt,
von der Sitar gestreichelt,
vom Cello umarmt.
[David Darling – Cycle Song vom 82er Album Cycles]
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April 1, 2021
Wer zwitschert denn da?
Kann im Baum nichts entdecken.
Doch! Ein Rotkehlchen!
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April 1, 2021
Einhundert Liter
harte Komposterde mit
Fingern zerrieben.
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April 1, 2021
Längst Vergangenes
gehüllt in schimmerndes Licht
der Erinnerung.
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April 1, 2021
Konzentration.
Überflüssiges streichen.
Diamantschleifen.
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April 1, 2021
Bis zehn: Erfrischung.
Elf bis zwanzig: Eisregen.
Schluss: Torso on rocks.
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April 1, 2021
Zwanzigerkindheit.
Forsthaus mit Seen, Havelland.
Kein fließend Wasser.
[Ilse Gräfin von Bredow – Kartoffeln mit Stippe aus dem Bücherschrank]
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April 1, 2021
Söhne und Mutter.
Frühherbst in Schwedisch-Lappland.
Birken und Samen.
[Sigrid Damm – Wandern – ein stiller Rausch]
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April 1, 2021
Frühe Achtziger.
Liebe auf den ersten Blick.
Verwirrt in Berlin.
[Ulrich Peltzer – Das bist du]
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April 1, 2021
Garten über Nacht.
Rosa Farbexplosion.
Die Zierpflaume blüht.
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März 31, 2021
Der Jonglierbogen.
Die Bälle kreisen lassen.
Ewiges Schöpfen.
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März 31, 2021
Wie sich Probleme
immer wieder am besten
von allein lösen.
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März 31, 2021
Vier Krähen sitzen
weit oben auf dem Laubbaum.
Inbrünstig krächzend.
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März 30, 2021
Ich glaube, es war Esther Kinsky, die einmal gesagt hat, wenn man übersetze, müsse man sich bis zur Erschöpfung in den Text vertiefen, bis man in eine Trance gerate und dann in dem anderen sei und nicht mehr in sich selbst.
[Gabriele von Arnim – Das Leben ist ein vorübergehender Zustand]
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März 28, 2021
Der größte Unterschied zwischen Schreiben und Übersetzen ist für mich: Schreiben hat mit einem selbst zu tun, mit dem eigenen Horizont, dem eigenen Fühlen, der eigenen Sprache – beim Übersetzen geht es hinterm Horizont weiter, ich treffe auf Dinge, von denen ich nicht einmal wusste und mit denen ich mich schreibend nie beschäftigt hätte.
[Claudia Hamm – Kanaky zuhause aus dem Februarheft vom Merkur]
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März 28, 2021
Ganz locker bleiben.
Etwas erzwingen wollen,
führt selten zum Ziel.
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März 28, 2021
Wir täuschen uns, wenn wir den Tod nur immer vor uns sehen, ein großer Teil von ihm liegt bereits hinter uns, hinter mir, es ist die Zeit, die ich bisher durchlebt habe, die hat der Tod schon. [Sigrid Damm, Wandern – ein stiller Rausch, S. 173]
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März 28, 2021
Wer nicht wissen will
wie es im Paradies klingt
bitte weghören.
[Pharoah Sanders – Astral Traveling]
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März 28, 2021
Ein paar Worte nur.
In die Welt hinausgekotzt.
Fast ohne Echo.
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