Zwischen den Fingern
dtv-Dünndruckseite
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This entry was posted on März 29, 2026 at 22:39 and is filed under DEU, haiku. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
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März 30, 2026 um 13:56
… und, steht da auch was Erbauendes drauf, auf dieser Dünndruckseite 😉
März 30, 2026 um 20:11
Es ging jetzt erstmal um das Haptische, ich hatte bestimmt seit 20 Jahren keine Dünndruckseiten mehr umgeblättert. Das fragile, dünne Papier muss man vorsichtig anfassen, ich mag diese Rücksicht, diese Aufmerksamkeit. Ich habe Eckermanns Gespräche mit Goethe aus dem Bücherregal geholt und ja, ich lese sie – in der Hoffnung Goethe besser zu verstehen – gerne, bin aber noch am Anfang. Das Buch hat mit Nachwort über 850 Seiten.
März 31, 2026 um 13:22
Muss lächeln, denn das Haptische bei einem Buch ist auch mir wichtig, UND auch der Geruch, UND auch das, was ich beim ersten Riechen und Greifen des Buches empfinde. Ich leihe übrigens Bücher ungern (oder eigentlich fast nie) her, keine Ahnung wieso, ich mag da einfach niemand anderen dran haben (vielleicht wegen des fremden Geruchs dann oder wegen dem Griff).
Über 850 Seiten ist viel, wenn es sich „lohnt“, ist das kein Problem; selbst weiß ich ja meist nach den ersten zehn/zwanzig Seiten, ob es mir entspricht, ich quäle mich dann nicht mehr durch, wenn es denn nicht entspricht. Ist bei Filmen genau so.