Ein Berner, der sich
in seine Ecke verzieht.
Völlig verängstigt.
Ein Berner, der sich
in seine Ecke verzieht.
Völlig verängstigt.
Trompetenblume
wächst bis unter den Balkon.
Wespen lieben sie.
Weiße Pfirsiche
vom Nachbarn, der sie jetzt nicht
mehr alleine schafft.
Eibe geschnitten
mit schwerer Heckenschere.
Der Bizeps freut sich.
Im Garten springen
ein schwarz- und zwei rot-braune(s)
Eichhörnchen herum.
Die Grillen zirpen.
Fledermäuse fliegen tief.
Es riecht nach Fenchel.
Der eintönige Ruf
des Gartenrotschwanzes
ertönt überall.
Äpfel auf dem Weg
müssen weggekickt werden
solang noch Kraft ist.
Wenn man hier auf was
Weiches tritt, ist’s wahrscheinlich
ein Mauskadaver.
Zwei junge Ziegen
spazieren über Acker
umkreist von vier Mann.
Über dem Acker
sind fünf Rote Milane.
Mäuse, aufgepasst!
Nichts als ein Vogel,
im Wind raschelnde Blätter,
eigene Schritte.
Auf Feldweg rennen
Mäuse in ihre Löcher.
Oder verwesen.
Kampf gegen Mücken,
die unbeeindruckt von Spray
um Ohren schwirren.
Roter Milan kreist
über unseren Köpfen.
Wehe, wir stolpern!
Geh’n auf Schotterweg.
Reiher an Feldrand fliegt vor.
Geh’n vor. Da capo.
Auf Schornstein nistet
Storchenpaar. Magerer Fuchs
streunt über Vorplatz.
Am Hirschgehege.
Damwild kommt bis an den Zaun.
Zutraulichkeit pur.
Bei kaltem Kaffee
im Schlosspark ruft Turmfalke
aus Platanennest.
Auf der Straße liegt
ein zweidimensionaler
Frosch. Plattgefahren.
Jeder Baumschatten
eine kleine Oase
in der Gluthitze.
Über den Feldweg
springen Myriaden von
kleinen Heuschrecken.
Hoch oben auf dem Mast
klappert der Weißstorch im Nest
mit seinem Schnabel.
Vor meinen Füßen:
Ins Unterholz verschwindet
eine Blindschleiche.
Vom Bach kommend, huscht
ein 🦊 über die Wiese
zurück zum Fuchsbau.
Guck mal, ein Schatten!
Durch die laue Sommernacht
fliegt ’ne Fledermaus.
Das Stoppelfeld leer.
Die Grillen meditieren
laut und vernehmlich.
In der Dämmerung.
Aus der Deckung des Wäldchens
wagt sich ein Dachs vor.
Kaum am Zaun, kommen
die Pferde angetrottet.
Apfelliebhaber.
Ein zierlicher Fuchs
schaut im Stoppelfeld aus nach
Nestern von Nagern.
Wer vor dem Draht der
Pferdekoppel steht, werfe
den ersten Apfel.
Über die Wiese stakst
ein Falke, der erst spät auf
einen Baum hochfliegt.
Un petit chat vient
soudain dans la nuit noire,
se frotte et part.
Wir schleichen uns an.
Die Füchse tollen im Feld.
Sie sehen uns spät.
30 Grad heute.
Tiefer Zikadengesang.
Grillengezirpe.
Ein Reiher fliegt auf.
Ein Fuchs sucht Schutz im Maisfeld.
Wir füttern Pferde.
Pirsch in Dämmerung.
Fangspiel der drei Fuchsjungen
im Kornstoppelfeld.
Meister Lampe spitzt
die Löffel, hört uns und stellt
sich einfach mal tot.
Zwei junge Füchse
spielen im Stoppelfeld und
flüchten ins Gebüsch.
Drei Reiher stehen
meditierend auf der Wies‘
vor dem Altkönig.
Majestätisch thront
der Falke auf dem Pfosten
am Feldwiesenrand.
Die Grillen zirpen.
Unter der Trauerweide
riecht es nach Windel.
Schwanz steil aufgestellt.
Rauf den Stamm, rein in die Bar.
Nuss vom Maul ins Loch.
Sie pfeift abends für
drei, die Singdrossel oben
auf dem Buchenast.
Die Hühner krallen
sich an der Stange fest und
schlafen um neun Uhr.
Eine Taube macht
Stagediving im Weizenfeld
zum Körnerpicken.
Ein Reiherpaar steht
weit weg auf der Wiese und
fliegt auf wegen uns.
In der Dunkelheit
leuchten zwei Glühwürmchen auf
und erlöschen flugs.
Ein Kaninchen rennt
hinter einem zweiten her.
Sie kriegen sich nicht.
Turmfalkenrufe.
Singdrosselfantasien.
Krähengekrächze.
Es plätschert, sprudelt
und gluckst oben im Himmel:
Feldlerchengesang.
Uns vor die Füße
aus dem Gebüsch hoppeln zwei
fixe Kaninchen.
Ein Vogel ruft noch
in der Abenddämmerung:
Amselstakkato.
Die Singdrossel pfeift.
Der Fernsehturm leuchtet rot.
Die Frösche quaken.
Das Eichhörnchen rennt
den Baum hoch, holt sich ’ne Nuss
und vergräbt sie tief.
Unterm Auto sucht
das Eichhörnchen Schutz; voll läuft
die Regentonne.
Flugversuche der
drei Blaumeisenküken im
alten Apfelbaum
Fluchtweg Buchenstamm.
Im Unterholz scheuchen wir
zwei Eichhörnchen auf.
Haselnussschalen
auf dem Eichhörnchenbargrund.
Auch die Haselmaus…
Das Eichhörnchen steckt
kopfüber in seiner Bar.
Haselnusssägend.
Na, wer sägt denn da?
Auf der Buchenastgabel
sitzt ein Eichhörnchen.
Die Spatzen duschen
unter den Blumenkästen
nach meinem Gießen.
Die Walnuss im Maul
springt das Eichhörnchen umher
und buddelt sie ein.
Ein Taubenpärchen
sitzt auf der Oberleitung.
Die S-Bahn kommt nicht.
Ein Elsternpaar ist
meine Vorhut auf dem Lauf
durch die Obstwiesen.
Die Mauerbienen
kennen kein Kontaktverbot
im Bienenhotel.
Eine Kohlmeise
ruft auf dem Haselnussbaum
schrill tit-tit-tit-tit.
Ein Haussperling schlüpft
hinter die geschlossene
weiße Markise.
Meisenknödel für
abgeknickte Narzisse
ungewollt getauscht.
Schwarzer Maulwurf
liegt leblos am Wegesrand.
Was ist da passiert?
Der Graureiher fliegt
zurück zum Weibchen hinten.
Von uns aufgescheucht.
Der Bussard rüttelt.
Sonnenstrahlen brechen durch.
Der Ostwind bläst kalt.
Rast am Tagoror
Zwei große Vögel kreisen
Krächzende Krähen
Der dürre Schimmel
steht eingepfercht im Schatten
auf der Meseta
Der Hirte schnalzt
Die großeutrige Ziege
springt aus der Linse
***
Von uns aufgeschreckt
Ein Paar Felsenhühner
Sie flattern davon
Ein Gekreisch hebt an
Ich steige auf die Mauer
Kein Vogel zu sehn
(15.2.)
Heute mittag hat so ein Geselle bei uns mit seinem langen Schnabel den Rasen vertikutiert. Den Apfelbaum wollte er auch hoch, hat sich aber nicht über den eigentlich für die Blattläuse gedachten Leimring getraut und ist wieder den Rückzug angetreten. Im Rückwärtsgang, lustig anzuschauen. Das Eichhörnchen ist nicht so zimperlich.
P.S. Catherine hat zudem noch ein Mauswiesel im Garten herumschleichen gesehen. Natur pur am verregneten Wintersonntag.