Wir täuschen uns, wenn wir den Tod nur immer vor uns sehen, ein großer Teil von ihm liegt bereits hinter uns, hinter mir, es ist die Zeit, die ich bisher durchlebt habe, die hat der Tod schon. [Sigrid Damm, Wandern – ein stiller Rausch, S. 173]

3 Antworten to “”

  1. Klagefall Says:

    Das ist sehr klug, danke.

  2. ohrenschmaus Says:

    Ein ganz tolles Buch, das gerade bei Insel wieder aufgelegt wurde. Es geht um eine einwöchige Wandertour in Schwedisch-Lappland. Sigrid Damm hat vor allem Bücher über Goethe und seine Freunde und Freundinnen geschrieben. Ich möchte jetzt unbedingt den Bilderband des Wanderbuchs haben.

  3. ohrenschmaus Says:

    Andererseits frage ich mich nachträglich, ob das so in seiner Ausschließlichkeit stimmt. Zumindest kann ich mich ja noch an meine Vergangenheit – jedenfalls zum Teil – erinnern. Also so 100%ig hat der Tod mein bisher gelebtes Leben noch nicht in seinen Klauen. Man könnte auch antithetisch formulieren. Solange sich noch jemand an mich erinnert, bin ich auch wenn ich physisch schon tot bin, zumindest spirituell noch lebendig.

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