5457

Unerträgliches

Waschweibergeschwätz im Zug

Ohrhörer. Full Blast!

Eine Antwort to “5457”

  1. Avatar von zartgewebt zartgewebt Says:

    Waschweibergeschwätz? Hmmmm!
    Weißt du, ich erinnere mich bei dem Wort an meine Kindheit, denn, also, ich war so fünf oder sechs Jahre alt, da war das Waschen von Kleidung etwas kompliziert bei uns zu Hause. Es gab da noch keinen Spülvorgang in der Maschine, und um die Lauge aus der Wäsche zu bekommen, da gingen wir (meine Mutter, meine Schwester und ich) zu einem nahegelegenen Bächlein (die nasse Wäsche wurde dabei auf einen Zweiradler gepackt – den wir per Hand schoben) um sie dort zu spülen, wir Waschweiber! (Wir hatten ja auch noch keine große Badewanne zuhause um dies dort zu verrichten). Viele Kleidungsstücke gingen uns da verloren, der Bach nahm sie einfach mit (wenn wir nicht acht gaben).
    In noch, noch, NOCH, früheren Zeiten war das normal, da trafen sich die Weiber am Fluss zum Wäschewaschen, na ja, und da tauschten sie sich halt untereinander aus. Wo sonst hätten sie es tun können, der Haushalt, die vielen Kinder forderten sie untertags ganzheitlich, denke ich. ;-}}

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