Essay verfassen,
statt Kiste mit Ererbtem
in Ruhe öffnen
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This entry was posted on Mai 4, 2025 at 06:59 and is filed under DEU, haiku, lit, meta, tod. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.
Mai 5, 2025 um 23:02
Klingt interessant, lesenswert. Selbst, hmm … empfinde ich Dinge mehr und mehr als Ballast,
HABEN = BALAST, HABEN bindet, gibt mir ein unfreies Gefühl. Ich spüre immer wahre Erleichterung, wenn ich Kästen, Räume etc. entrümple, komme da manchmal gar in einen Wegwerf-Rausch, auch wenn es mir anfangs doch schwer fällt, mich von manchen Dingen zu trennen. Einiges würde ich aber nie weggeben, da verbinde ich einfach zuviel damit.
Mai 6, 2025 um 07:05
Es geht auch viel ums Wegwerfen. So lange wir noch wegwerfen, Müll produzieren, leben wir noch, bis wir dann selbst entsorgt werden. Ich schmeiße weg, also bin ich, sozusagen. Es geht aber auch um beseelte Dinge wie Geschenke. Ein sehr lesenswerter, knackiger Essay (70 Seiten).