5390

Die Geschichte hab

Ich ihm für ne Sekunde

Doch glatt abgekauft

[Der Nino aus Wien – Du Oasch, 2009]

3 Antworten to “5390”

  1. Avatar von zartgewebt zartgewebt Says:

    Wieso nur für eine Sekunde? Ich finde die Geschichte ja voll aus dem Leben gegriffen (und kaufe sie ihm deshalb (auch wenn es ihn vielleicht nicht selber betroffen hat) uneingeschränkt ab. Ich finde es ja besonders schlimm, wenn sich dein Freund an deiner Freundin vergreift, das wiegt doppelt schwer für den Betrogenen (verlierst ja damit beide).
    Der Freund meiner Freundin war immer absolutes TABU! (Da fährt die Eisenbahn darüber!)

  2. Avatar von ohrenschmaus ohrenschmaus Says:

    Ich sehe das ganz genauso. Allerdings irritiert mich, dass der im Lied Betrogene seine Freundin als sein Hab und Gut ansieht, „das ist meine Bitch“ und ihr selbst keinen eigenen Willen zubilligt. Zu einem Betrug gehören immer zwei und die Freundin ist da genauso dran schuld wie der Freund. Er entmündigt sie quasi. Für mich ist das Machogetue, jetzt den Freund niederzumachen und ihm das Genick brechen zu wollen. Ich glaube (und hoffe), das stellt der Nino übertrieben dar, das ist leicht satirisch. Aber eventuell irre ich mich auch da wieder. Auf jeden Fall musikalisch ein tolles Lied und eine gute Geschichte…

  3. Avatar von zartgewebt zartgewebt Says:

    Du, das irritiert mich keineswegs, sagen wir doch alle, auch wenn wir darob wissen, dass es nicht so ist, zudem ist es der fatalen Situation geschuldet, der er ausgesetzt war. Eine ganz normal Überreaktion, die wir doch alle kennen. Natürlich gehören da immer zwei dazu, wenn sich zwei neu finden, verlieben, auch möchte ich sie nicht unbedingt mit Schuld behaften, du weiß ja nie, wo deine Liebe hinfällt. Dass es halt der beste Freund war, das ist dann schon harter Tobak.
    Für mich waren sogar die Liebschaften meiner Freundin tabu, auch wenn sie gar nicht mehr beisammen waren, ihre Liaison, ihre Liebschaft schon beendet hatten.

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