5152

Neben mir im Zug

Pärchen fängt an, gemeinsam

ein Buch zu lesen

4 Antworten to “5152”

  1. Avatar von zartgewebt zartgewebt Says:

    Wow! Stell ich mir schwierig vor, ich mein‘ ich täte mir da schwer, weil, ein jeder zelebriert das Lesen doch anders.

  2. Avatar von ohrenschmaus ohrenschmaus Says:

    In dem Moment habe ich mich gefragt, ob ich das schon mal gemacht habe – doch habe ich – und war neidisch. Sie haben das allerdings nicht mal eine Seite durchgehalten und sich wieder ihren Smartphones zugewandt. Das Lesetempo ist doch bei jedem verschieden, aber ich finde die Idee auch reizvoll, sich so mit jemanden zu synchronisieren, mehr oder weniger gleichzeitig etwas Geschriebenes aufzunehmen. Allerdings über einen längeren Zeitraum, sonst ist es nichts.

  3. Avatar von zartgewebt zartgewebt Says:

    … nicht, das nicht nur das Lesetempo ein anderes wäre, selbst zelebriere ich ja das Lesen; halte manchmal inne, streichle die Seite, rieche an den Blättern, lese manche Sätze mehrmals (wenn sie mir von besonderer Bedeutung erscheinen), inniere eine Weile darüber, indem ich das Buch leicht schließe und ins Leere starre, unterstreiche Sätze, schreibe auch ins Buch u.v.m. . Bei mir läuft da so immens viel ab, während des Lesens, es fließt da so viel ein … mir ist dabei auch die Haptik wichtig, der Geruch des Buches. Nur so jetzt nebeneinander zu sitzen und starr zu lesen … DAS würde mir Bestimmtheit schwerfallen, wobei, ein gewisser Reiz ist schon gegeben, das mag ich nicht bestreiten, weil ich mich dann ja gleich spontan über das Gelesene austauschen könnte.

  4. Avatar von ohrenschmaus ohrenschmaus Says:

    Ein bisschen erinnert es mich an das gemeinsame Fernwandern. Da hat man auch nur in den seltensten Fällen das gleiche Tempo. Aber klar es stimmt, wenn man zu zweit liest, muss man bei all diesen sekundären am Lesen haftenden Aktivitäten wahrscheinlich Abstriche machen bzw. sich auf den anderen eingrooven…

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