This entry was posted on Februar 27, 2025 at 22:02 and is filed under DEU, haiku, instrumental, live, musi. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
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Also für mich hat das viel mehr mit romantischer Klassik, Impressionismus à la Debussy und Popmelodien zu tun als mit Jazz. Zum Jazz gehören normalerweise auch mehrere Instrumente und zwar insbes. eine rhythm section. Der Rhythmus hier hat mit klassischem Jazz wenig zu tun, der ändert sich ja auch dauernd. Die Musik swingt hier überhaupt nicht, ganz anders als bei Bill Evans, der ja ein ähnliches Terrain bestellt hat, allerdings mit weniger Improvisation. Es fehlt hier die Leichtigkeit, das Schwebende, das Unernste des Jazz. Das Hauptmotiv ist angelehnt an die Titelmelodie von Love Story. Aber wenn man Jazz ganz weit fasst, dann könnte man es eventuell aufgrund des Improvisatorischen, des Unvorhergesehenen dazurechnen. Wir bewegen uns hier zwischen vielen verschiedenen Stilen.
Ja, verstehe. Vielleicht ist genau das der Grund für den Erfolg der Platte. Vor allem die A-Seite ist extrem zugänglich, was in meinen Ohren nichts Schlechtes ist.
Februar 27, 2025 um 22:50
Ist das kein Jazz? Ich bin verwirrt.
Februar 28, 2025 um 07:07
Also für mich hat das viel mehr mit romantischer Klassik, Impressionismus à la Debussy und Popmelodien zu tun als mit Jazz. Zum Jazz gehören normalerweise auch mehrere Instrumente und zwar insbes. eine rhythm section. Der Rhythmus hier hat mit klassischem Jazz wenig zu tun, der ändert sich ja auch dauernd. Die Musik swingt hier überhaupt nicht, ganz anders als bei Bill Evans, der ja ein ähnliches Terrain bestellt hat, allerdings mit weniger Improvisation. Es fehlt hier die Leichtigkeit, das Schwebende, das Unernste des Jazz. Das Hauptmotiv ist angelehnt an die Titelmelodie von Love Story. Aber wenn man Jazz ganz weit fasst, dann könnte man es eventuell aufgrund des Improvisatorischen, des Unvorhergesehenen dazurechnen. Wir bewegen uns hier zwischen vielen verschiedenen Stilen.
Februar 28, 2025 um 08:16
Ja, verstehe. Vielleicht ist genau das der Grund für den Erfolg der Platte. Vor allem die A-Seite ist extrem zugänglich, was in meinen Ohren nichts Schlechtes ist.