Die meisten beklagen sich nach einem verlorenen Dreh über die Ungerechtigkeit, Bonaparte ignoriert Verluste. Für das Verlieren hat er wortwörtlich keinen Sinn. Er straft das Glück, wenn es ihn verfehlt, mit Verachtung, ja er fühlt sich nicht im Geringsten angesprochen, ganz so, als müsse dem System irgendein Fehler unterlaufen sein… Mit ungerührter Miene verlässt er den Spieltisch, um in einem unerkannten Moment (unerkannt vom Zufall) wieder da zu sein und das Ganze gewissermaßen geradezurücken.
[Julia Schoch – Selbstporträt mit Bonaparte, S. 113/114]
Hinterlasse einen Kommentar