3991

A long time ago

Your voice helped me to get through

times of lovesickness

[Sally Barker – Nocturnal Visions (snippet)]

5 Antworten to “3991”

  1. Avatar von zartgewebt zartgewebt Says:

    Wenn ich Liebeskummer hatte, griff ich immer zu den traurigsten, zu den melancholischten Liedern, um den Schmerz intensiver ausleben zu können. An ein Verdrängen war nicht zu denken, ich begab mich da immer bewusst tief hinein, in den Schmerz und tauchte darob befreit wieder auf. Interessant finde ich bei dir jetzt, dass dir eine bzw. diese spezielle Stimme dabei half, deinen Liebeskummer zu überstehen. Lieder vermögen ja viel, aber jetzt nur eine Stimme?

  2. Avatar von ohrenschmaus ohrenschmaus Says:

    Es gab verschiedene Musiker und Alben, die mich in dieser Situation getröstet haben. Neil Young, insbes. After the Goldrush, Miss America von Mary Margaret O’Hara und das erste Sally Barker Album. Bei ihr ist es diese Mischung aus „down to earth“ und Verletzlichkeit. Ihre Stimme ist so vital, so zupackend. Sie hat mir irgendwie Kraft gegeben damals. Und sie kam aus dem Nichts, war plötzlich da.

  3. Avatar von ohrenschmaus ohrenschmaus Says:

    Das mit den traurigen Liedern bei Liebeskummer kenne ich auch. Da kann man seine wunde Seele dann so richtig suhlen drin, das tut gut.

  4. Avatar von zartgewebt zartgewebt Says:

    Ja, du darfst dabei aber nicht übersehen, wenn’s denn allmählich kalt wird, das „Wasser“, wieder herauszusteigen … aus dem Suhlebad; weil, allzu lange darin, da schrumpelst du . 😉

  5. Avatar von zartgewebt zartgewebt Says:

    Ja, so hat halt jeder seine spezielle Musik oder auch den/die Musiker/in, die einem helfen, diesen Schmerz besser oder auch schneller zu überwinden, den dieses volle Eintauchen darin hat auch etwas Reinigendes.

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