This entry was posted on Juni 27, 2024 at 07:08 and is filed under ENG, haiku, musi. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
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Wenn ich Liebeskummer hatte, griff ich immer zu den traurigsten, zu den melancholischten Liedern, um den Schmerz intensiver ausleben zu können. An ein Verdrängen war nicht zu denken, ich begab mich da immer bewusst tief hinein, in den Schmerz und tauchte darob befreit wieder auf. Interessant finde ich bei dir jetzt, dass dir eine bzw. diese spezielle Stimme dabei half, deinen Liebeskummer zu überstehen. Lieder vermögen ja viel, aber jetzt nur eine Stimme?
Es gab verschiedene Musiker und Alben, die mich in dieser Situation getröstet haben. Neil Young, insbes. After the Goldrush, Miss America von Mary Margaret O’Hara und das erste Sally Barker Album. Bei ihr ist es diese Mischung aus „down to earth“ und Verletzlichkeit. Ihre Stimme ist so vital, so zupackend. Sie hat mir irgendwie Kraft gegeben damals. Und sie kam aus dem Nichts, war plötzlich da.
Ja, du darfst dabei aber nicht übersehen, wenn’s denn allmählich kalt wird, das „Wasser“, wieder herauszusteigen … aus dem Suhlebad; weil, allzu lange darin, da schrumpelst du . 😉
Ja, so hat halt jeder seine spezielle Musik oder auch den/die Musiker/in, die einem helfen, diesen Schmerz besser oder auch schneller zu überwinden, den dieses volle Eintauchen darin hat auch etwas Reinigendes.
Juli 1, 2024 um 18:38
Wenn ich Liebeskummer hatte, griff ich immer zu den traurigsten, zu den melancholischten Liedern, um den Schmerz intensiver ausleben zu können. An ein Verdrängen war nicht zu denken, ich begab mich da immer bewusst tief hinein, in den Schmerz und tauchte darob befreit wieder auf. Interessant finde ich bei dir jetzt, dass dir eine bzw. diese spezielle Stimme dabei half, deinen Liebeskummer zu überstehen. Lieder vermögen ja viel, aber jetzt nur eine Stimme?
Juli 1, 2024 um 21:44
Es gab verschiedene Musiker und Alben, die mich in dieser Situation getröstet haben. Neil Young, insbes. After the Goldrush, Miss America von Mary Margaret O’Hara und das erste Sally Barker Album. Bei ihr ist es diese Mischung aus „down to earth“ und Verletzlichkeit. Ihre Stimme ist so vital, so zupackend. Sie hat mir irgendwie Kraft gegeben damals. Und sie kam aus dem Nichts, war plötzlich da.
Juli 2, 2024 um 05:59
Das mit den traurigen Liedern bei Liebeskummer kenne ich auch. Da kann man seine wunde Seele dann so richtig suhlen drin, das tut gut.
Juli 3, 2024 um 13:11
Ja, du darfst dabei aber nicht übersehen, wenn’s denn allmählich kalt wird, das „Wasser“, wieder herauszusteigen … aus dem Suhlebad; weil, allzu lange darin, da schrumpelst du . 😉
Juli 3, 2024 um 15:19
Ja, so hat halt jeder seine spezielle Musik oder auch den/die Musiker/in, die einem helfen, diesen Schmerz besser oder auch schneller zu überwinden, den dieses volle Eintauchen darin hat auch etwas Reinigendes.