Perspektivenwechsel

Die quasi völlige Resonanzlosigkeit als Auszeichnung der eigenen Einmaligkeit verstehen. Warum beschäftigt mich dieses Thema immer noch? Neulich kam mir plötzlich wie aus dem Nichts die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Der andere ist der Sinn, das Teilen, die Kommunikation mit dem anderen. Natürlich, was sonst? Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit nahm ich die U-Bahn statt des Rades weil es etwas regnete. Sie war proppevoll und ich hatte das Gefühl als würde ich nach dem Spurt, um sie nicht zu verpassen, unter meiner FFP2-Maske ersticken. Und dann hatte ich auch so ein Mini-Satori nachdem einige Leute am Wittenbergplatz ausgestiegen waren und ich einen Sitzplatz fand. In der Stadt versuchen die Leute sich gegenseitig auf Abstand zu halten, man wäre am liebsten ein Igel in der Masse. Körperkontakt mit den vielen um einen herum lässt sich kaum vermeiden aber menschlichen Kontakt gibt es kaum bzw. gar nicht. Auf dem Land bei niedriger Einwohnerdichte freut man sich, wenn man mal jemanden trifft auch wenn er fremd ist und kommt häufig miteinander ins Gespräch. Insbesondere wenn beide mit Hund unterwegs sind. Wo bin ich wohl lieber?

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